Rückblick auf den Kirchentag 2010

Es fing alles ganz harmlos um 9.00 Uhr des sonnigen Mittwochmorgens an. Wir waren alle schwer übermotiviert und freuten uns auf eine lange, nicht enden wollende Fahrt nach München.
Um 17.00 Uhr durchbrachen wir endlich die Stadtmauern Münchens. Aber wie das bei uns nun mal ist, ließen die ersten Komplikationen nicht lange auf sich warten und kaum saßen wir in der U-Bahn schon kam eine Durchsage: „Wegen Brand am Sendlinger Tor  ist der U-Bahn Verkehr lahmgelegt.!“ Na Super!
Nach 2 Stunden Fußmarsch mit viel zu viel Gepäck erblickten wir  die Messehallen. Nach der Anmeldung an der Helferzentrale konnte nun der Dienst angetreten werden.  Nach weiteren harten Minuten laufen und U-Bahn fahren konnte das Quartier erobert werden. Entspannung... dachte ich zuerst aber nein, denn noch am selben Tag fand der „Abend der Begegnung“ statt, wo alle Besucher um 23.25 Uhr eine Kerze anzündeten und damit durch die Stadt liefen.
Zu Später Stund feierte man noch in einen Geburtstag von unser Mitfahrerin Sara!
Donnerstag, erster Arbeitstag – Mittagsschicht, wurde von Alex, Tom und mir entspannt begonnen mit einen super leckeren Frühstück bei Alex Tante. Gut gestärkt ging es dann zum Kabarett im „Schlachthof“. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was uns an netten und teilweise verständnislosen Besuchern beglücken wird. Noch am selben Abend sollte die Top – Veranstaltung sein, auf die (fast) jeder von uns hingefiebert hat: das Wise Guys Konzert. Open Air Feeling vom Allerfeinsten  bei Regen wie aus Eimern.
Am Freitag erhielten die Mädels und ich eine Erleuchtung durch einen Gospel Chor, der genau dann anfing zu singen während wir aus der U-Bahn Station kamen. Mit Heiligenscheinchen besichtigten wir die Münchner Innenstadt, wo natürlich ein Besuch in einem bayrischen Restaurante nicht fehlen durfte.
Während unserer Abendschicht erhielten Jet und ich ungewöhnliche Aufgaben,  bei denen man ab und zu blöd angemacht wurde aber auch neue Leute kennen lernte! Später besuchten wir noch die Helferparty, wo man nur ein kurzes Gastspiel gab und schnellstmöglich zurück ins Quartier fuhr.
Endlich war Samstag und es passierte das, worauf wir uns so lange gefreut haben: Frühschicht. Mal wieder mit turbulenten Besuchern. Danach hieß es „Augen auf beim Dirndl kauf“, die man direkt nach dem teilweise echt miesen Nena Konzert, zur Dankeschön-Party anzog.
Sonntag hieß es dann „Pfiat di“ und nach dem viel zu kalten, verregneten Tagen und dem etwas in die Länge gezogenen Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese konnten dann 5 übermüdete VCP’ler  bei Sonnenschein nach Hause fahren.

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Dresden wir kommen!

 

Gut Pfad,

Raja
Stamm Römer

 

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